Projekt "Eine Welt in der Schule"
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Anregungen für die Grundschule und Sekundarstufe 1

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Ein Projekt des Grundschulverbandes e.V.


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Das Geld sitzt hier nicht locker!
Ein Unterrichtsvorhaben zum Thema Geld
Reiner Rathgeber

 
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Die Gesamtschule Horn ist eine Integrierte Gesamtschule der ersten Stunde in Hamburg; sie besteht seit gut dreißig Jahren und ist ein integrativer Bestandteil des gleichnamigen Stadtteils im Hamburger Osten. Sie ist durchaus als soziale Brennpunktschule zu bezeichnen. Das Geld sitzt bei den meisten Einwohnern des Stadtteils nicht locker. Die Schule besteht aus vier bis zu 600 m voneinander entfernt liegenden Schulstandorten. Diese dezentrale Lage macht die Mehrzahl der über 100 Pädagoginnen und Pädagogen zu Pendlern zwischen den Abteilungen. Die Gesamtschule Horn umfasst in ihrer heutigen Form von der Aufnahme der Fünfjährigen bis zum Abitur alle Jahrgänge.
Schülerinnen und Schüler gestalten ein "Geldmuseum"Eine Anfrage des Projektes "Eine Welt in der Schule" im Sommer 2001, Material zum Thema "Geld" im Unterricht zu erproben und ein erstes Treffen im Herbst zur eingrenzenden Absprache und Sichtung des vorliegenden Materials, führten zu einer vorläufigen Bewertung und gezielten Ergänzung des Angebots im Anschluss daran.
Bei der ausgewählten Lerngruppe handelt es sich um einen kleinen, lernmotivierten Kurs, der sich seit einem halben Jahr in äußerer Leistungsdifferenzierung befindet, d.h. Schülerinnen und Schüler aus mindestens zwei Klassen sind nach Leistungen in zwei Kursniveaus eingeteilt. Von Seiten der Schulleitung besteht großes Interesse, leistungsorientierte Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern, und die Personalunion als Fachvertreter des Faches Politik und Fachlehrer ermöglichte es mir ohne große Schwierigkeiten, ein Unterrichtsvorhaben dieser Art zu organisieren und parallel zum laufenden Unterricht durchzuführen.
Schule soll nicht losgelöst von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler stattfinden, in der der Umgang mit Geld eine immer größere Rolle spielt. Ziel war es daher, das Thema Geld im Unterricht aufzugreifen, ohne den Schülerinnen und Schülern eine allzu verkürzte Vorstellung von Geld zu vermitteln. Dabei spielte der rechnerische Umgang mit Banknoten und Bankmünzen eine untergeordnete Rolle. Wichtiger war es, dass die Schülerinnen und Schüler Geld als Wertmaßstab kennen lernten. Dafür mussten sie eine Vorstellung entwickeln, woher das Geld kommt und wie es verwendet wird. Ausgehend von dem Prinzip "alle Bemühungen um ein solidarisches Verhältnis zu den Menschen in der fernen Welt müssen eingebettet sein in die Sozialerziehung in der Gruppe" beschäftigten sich die Jugendlichen natürlich auch mit "ihrem" Verhältnis zum Geld und zu Werten.
So konnte die Beschäftigung mit dem Thema Geld zu grundlegenden Fragen führen, z.B.: Wie lässt sich erklären, dass unser Geld nur selten ausreicht? Würden wir ohne Geld besser leben? Sind teure Waren tatsächlich wertvoller? Wie viel fehlt uns, wenn wir auf etwas verzichten? Die Erwartung, die Fragestellungen erschöpfend zu durchleuchten, hielt sich nicht zuletzt wegen der Prozesshaftigkeit eines solchen Unterrichtsvorhabens von vornherein in Grenzen. Umso erfreulicher die tatsächlich geäußerten Einsichten, z.B. im Bereich der Fragestellung "Was bedeutet Schmuck für Dich?" (Unterthema einer Arbeitsgruppe), wo die Jugendlichen dazu eigene Texte verfassten und ihre Ansichten von der Bedeutung von Schmuck (dessen Wert) für Menschen aus anderen Kulturkreisen verglichen.
Eine möglichst schnelle Durchführung des Vorhabens bot sich wegen der Währungsumstellung DM in Euro geradezu an. Nach umfangreichen Vorarbeiten - speziell der vorherigen Erprobung der Lernsoftware - wurde mit dem ersten Politik-Kurs zweier 9. Klassen der Gesamtschule Horn eine entsprechende Lerngruppe für diesen Unterrichtsversuch gefunden. Überraschend war das Engagement der betreffenden Schülerinnen und Schüler, begünstigt sicherlich durch den bevorstehenden Währungsumtausch.
Von drei Wochenstunden Politik wurden anfangs eine, später zwei benötigt - ohne dass der parallel laufende Unterrichtsgegenstand vernachlässigt werden durfte - der Rest musste als Hausarbeit bzw. in freiwilliger Mehrarbeit geleistet werden. Das Unterrichtsvorhaben benötigte insgesamt ca. 18 Schulstunden, wobei festgehalten muss, dass es sich bei diesem Thema um ein auch zeitlich sehr "offenes" Vorhaben handelt. So mussten allein 4 von 18 Stunden für die Vorbereitung (Organisation/Installation) eingeplant werden, mindestens genauso viel für außerunterrichtliche Aktionen (Besuch in anderen Klassen/Museum).

Gott leiht uns nichts, aber er bezahlt unsere Schulden. (Bambara, Mali)


Der Euro - unser Geld
Zum Jahreswechsel 2001/2002 war es dann soweit, die Umsetzung des Unterrichtsvorhabens Geld stand an. Die Schülerinnen und Schüler waren gerade mit dem Thema Weimarer Republik, speziell der Inflation 1923 und der Währungsreform beschäftigt, und die Aussicht, eigenständig mit Lernsoftware zu arbeiten und eigenverantwortlich jüngere Schülerinnen und Schüler anleiten zu können, kam ihnen sehr entgegen. Die didaktisch-methodische Vorgabe "Bearbeitung des Themas mit Hilfe der entsprechenden Lernsoftware in der Theorie" und der damit verbundene Auftrag "Erprobung der eigenen Arbeitsergebnisse in der Praxis" wurde geradezu freudig-erregt verinnerlicht. Weiterhin schwirrte die Einführung des Euro schon in allen Köpfen.
Ausgiebiges Sichten der MaterialienDiese didaktisch-methodische Klammer aus historischer Begründung und aktuellem Anlass einerseits und der Aussicht, projektartig mit den Materialangebot umgehen zu können, Arbeitsergebnisse präsentieren und ausprobieren zu können, konnte als Motivation bis zum Ende des Unterrichtsvorhabens tragen.
Nach ausgiebigem Schnüffeln in den ausgelegten Materialien wurde gemeinsam an die Umsetzung des Vorhabens gegangen.
Wir einigten uns, aus der Broschüre "Der Euro - unser Geld" gemeinsam die Aufgabe "Wissenswertes zu Geld" zu bearbeiten, um eine gemeinsame Grundlage zu haben. In Partnerarbeit machten die Jugendlichen sich anschließend an die Bearbeitung einzelner Kapitel (5 mal richtig - 5 mal falsch/ein Rätsel/6 mal richtig - 6 mal falsch/Zuordnungsaufgaben/Silbenrätsel).
Erst einmal musste die Broschüre von allen gelesen werden, um sowohl die gemeinsame Aufgabenstellung als auch die speziellen Aufgaben bearbeiten zu können; die wesentlichen Informationen mussten exzerpiert, anschließend korrigiert und innerhalb des Kurses präsentiert werden. Die Arbeit am Text erforderte eine Schulstunde, die Überprüfung der Ergebnisse und die Vorträge eine weitere, anschließend mussten Papptafeln angefertigt werden, um die Arbeitsergebnisse "sichtbar" zu machen. Die Ergebnisse wurden abschließend in und außerhalb der Gruppe verbreitet, d.h. sie mussten in Inhalt und Form gleichermaßen vorzeigbar sein. Dafür dienten u.a. großformatige Papptafeln. Die Präsentation ist auf überzeugende Art und Weise gelungen.

Ohne Moos nix los. (Deutschland)


Arbeiten am PC
Anschließend folgte die Auswahl und der Ausdruck der entsprechenden Lernsoftware-Materialien, nachdem eine Schülerin und ein Schüler die CD-ROMs selbstständig in freiwilliger Mehrarbeit installiert hatten. Wir begannen mit der CD-ROM "Kopf oder Zahl", die wir partnerschaftlich, nach Kapiteln aufgeteilt, so bearbeiteten, dass die Ergebnisse sowohl für uns vortragbar wurden, als auch für andere verfügbar waren. Den Partnern wurden jeweils Oberkapitel zugeordnet, die dann eigenständig bearbeitet wurden.
Basismaterial für die unterrichtliche UmsetzungDie Partner entschieden sich z.B. für den Bereich "Entschuldung ist Kampf gegen die Armut" (bolivianische Erfahrungen) und bereiteten die Texte, Bilder und Hintergrundmaterialien so auf, dass sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gruppe der Aspekt "Bolivien - Erbe des Kolonialismus" herausgestellt werden konnte. Dieses Vorgehen stellte hohe Transferanforderungen an die Schülerinnen und Schüler und erforderte bis zu drei Schulstunden Arbeit am Computer - anschließendes Kopieren und Heften noch nicht einmal eingerechnet, bevor es damit "nach draußen" ging.
Natürlich konnten wir nur eine beschränkte Auswahl bearbeiten
- Vom Umgang mit Gold, Geld und Besitz (Ethische Aspekte)
- Von Kaurimuscheln und Eisenbarren (Traditionelles Geld im Afrika des 16. Jahrhunderts und heute)
- Straßenkinder und Geld (Zum Beispiel im indischen Butterflies-Projekt)
- Frauenförderung durch Spar- und Kleinkreditprogramme (Kenia/Uganda)
- Entschuldung ist Kampf gegen die Armut (bolivianische Erfahrungen)
- Museum des Geldes (eine Kunstaktion)

Kein Reicher tut Böses. (Ewe, Togo)

Während der laufenden Arbeit wurde intensiv diskutiert, besonders zwischen den Mitgliedern der Teilgruppen untereinander, aber auch mit dem betreuenden Lehrer. Das war unabdingbar, da besonders das Hintergrundmaterial die Schülerinnen und Schüler durchaus überraschte und z.T. auch überforderte. So stellte sich so mancher unvorhergesehene "Aha-Effekt" ein. Das bezog sich nicht nur auf die intendierte "Eine-Welt-Thematik". Besonders die Rolle der Frauen hier in der Bundesrepublik Deutschland wurde heftig debattiert ("... steht ja nur auf dem Papier!").
Konzentriertes Arbeiten am PCDiese sehr intensive Arbeit am und um den Computer war Ende Dezember abgeschlossen. Im Anschluss an die Weihnachtsferien begannen mutige Schülerinnen und Schüler damit, ihre Ergebnisse in jüngeren Jahrgängen umzusetzen, z.B. in einer 6. (Das Goldenes Kalb/Sprichwörter und Bilderrätsel/Taschengeld) und einer 7. Klasse (Tauschhandel/Taschengeld). Die Jugendlichen entwickelten dazu eigene Arbeitsbögen aus dem Angebot der Lernsoftware, nachdem sie die vorgegebenen Aufgaben erst einmal selbst gelöst hatten, so dass Schülerinnen und Schüler aus jüngeren Jahrgängen ihrerseits zu angemessenen Lernerfolgen, Erkenntnissen, Einsichten kommen konnten. Sie schlüpften also eigentlich in die Rolle von Lehrerinnen und Lehrern. Dieser unterrichts-psychologische Doppelpass wirkte in einem hohen Maße motivationssteigernd für beide Gruppen. Natürlich versuchten die "Kleinen" die "Großen" wie im richtigen Schulleben auch zu stören, zu veralbern, nur viel interessanter. Und profitiert haben alle davon, nicht zuletzt die "Sache", um die es dabei ging.
Andere begannen, sich mit der CD-ROM "Geld" von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit ausgewählten Inhalten (Wir besuchen die Menschen im Tauschland/Wir gehen auf Spurensuche: Wer legt bei uns eigentlich den Preis fest/Es wird so viel angeboten, warum reicht dann unser Geld nicht?/Kommt eigentlich das Geld aus den Geldautomaten?/Was mag ich, was mögen die anderen?) auseinander zu setzen und ebenfalls in jüngeren Jahrgängen auszuprobieren. Der Vorteil dieser Lernsoftware - die Materialien brauchten nicht erst bearbeitet zu werden!
Für die Jugendlichen war besonders interessant, was jüngere Mitschüler mit "ihren" Materialien anfangen konnten. Das Thema rückte dabei eher in den Hintergrund. Die gegenüber dem Schulalltag deutlich abgesetzte Unterrichtsform (Sonderthema/Sonderrolle) entwickelte eine starke Eigendynamik. Das eigene Vorhaben, der projektorientierte Charakter, der für sie erkennbare "innovative Ansatz", behagte ihnen deutlich. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der wahre Reichtum ist nicht das Gold. (Bantu, Südafrika)


Die Welt - ein kleines Dorf ...
Zeichnung zum Sprichwort "Geld regiert die Welt"... wenn man die Dimensionen verändert, sieht plötzlich alles anders aus. Ein Artikel aus einem Wochenblatt diente als Grundlage für eine angeregte Diskussion. Dabei zeigte sich die Gewichtung einzelner Problembereiche eigentlich als nebensächlich für die Schülerinnen und Schüler. Erstaunen hat besonders das summarische Verhältnis von Frauen und Männern auf der Welt erregt!
Einig war man sich in der Gesamtwertung: "Das ist doch ungerecht!". Sensibilisierung für die Problematik hat deutlich stattgefunden, und zwar in "makrokosmischer und mikrokosmischer" Hinsicht. Horn ist zwar nicht der Nabel der Welt, dennoch nehmen immerhin Kinder und Jugendliche aus 40 Nationen gemeinsam am Unterricht teil.
Zum Schluss beschäftigten wir uns mit ausgewählten Kapiteln aus den Büchern und Broschüren, um Kernaussagen daraus zu entwickeln, die für eine abschließende Kurzvortragsreihe im 9. Jahrgang Verwendung finden könnten, bzw. sichteten Materialien für Collagen u.a.m. Dieser Vorgang ist durch den Beginn ihres vierwöchigen Praktikums unterbrochen worden.
Interessant ist eine ungeplante Außenwirkung: Eine andere 9. Klasse an unserer Schule wird sich innerhalb einer Projektwoche ebenfalls mit diesem Thema befassen.
Die Ausstellung "Geschichte der Deutschen Mark - Die Mark im Wandel der Zeit" von 1871-2001 im Helms-Museum Harburg rundete das Unterrichtsvorhaben ab. Originale historische Zeitdokument als Münzen und Papiergeld - auch Ersatzwährungen, Gutscheine usw. - der deutschen Geldgeschichte (Das Kaiserreich 1871-1918/Städtenotgeld 19141922/Die Inflation 1919-1924/Die Weimarer Republik 1919-1933/Die Deutsche Mark 1948-2001 - zu kurz gekommen ist leider die Entwicklung in der Zeit des Nationalsozialismus und in der DDR) gab es zu begutachten.
Abschließend ist nicht genau zu sagen, inwiefern dieses Unterrichtsvorhaben tatsächlich Einstellungen bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern verändert hat. Manch einem Jugendlichen wurden aber zumindest für wesentliche Aspekte rund um das Thema Geld die Augen geöffnet. Ebenso wurde die Bereitschaft gestärkt, sich auch auf diese Weise mit der Problematik "Geld - ein materieller und ein immaterieller Wert" und den dem Geld innewohnenden globalen Bezügen auseinander zu setzen.

Reich an Gütern heißt auch reich an Habsucht. (Ruanda)


Literatur
Europäische Zentralbank: Der Euro - Unser Geld. Frankfurt/M. 2000
FRANK GOYKE: Das Lexikon rund ums Geld. Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2001
GUNTER HANNICH: Sprengstoff Geld. Buchverlag G. Hannich, o.O. 2000
MARGIT KENNEDY: Geld ohne Zinsen und Inflation. Goldmann Verlag, München 1994
Misereor Materialien Nr. 34: Kopf oder Zahl. Aachen 2001
Ru. Ökumenische Zeitung für den Religionsunterricht "Geld". Heft 2/99
Verbraucher-Zentrale NRW: Geld - Eine Handreichung für Grundschullehrerinnen und -lehrer. Düsseldorf 1999
JACK WEATHERFORD: Eine kurze Geschichte des Geldes und der Währungen. Conzett Verlag, Zürich 1999
WOLFRAM WEIMER: Geschichte des Geldes. Suhrkamp Taschenbuchverlag, Frankfurt/M. 1994

Geld macht stumm und Gerades krumm. (Deutschland)

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Ausgabe 2/2002 von "Eine Welt in der Schule". Sie können diese Ausgabe jetzt herunterladen (1,5 MB).

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