Projekt "Eine Welt in der Schule"
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Anregungen für die Grundschule und Sekundarstufe 1

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Sorben ...
Eine Minderheit ganz in unserer Nähe
Andrea Hübler
 
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Im November 2001 trafen wir uns zur Arbeit an verschiedenen Projekten. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich speziell mit dem Thema Minderheiten.
Eine Minderheit ist eine Bevölkerungsgruppe, die sich in einem bestimmten Gebiet durch soziale, religiöse, ethnische, ökonomische Merkmale von der Bevölkerungsmehrheit unterscheidet. Die UNO, die Mitgliedstaaten des Europarates und andere internationale Organisationen haben verbindliches Völkerrecht geschaffen, um die nationalen Minderheiten und ihre Sprachen zu schützen.
Alle Arbeitsgruppenteilnehmer konnten sofort Ideen und Gedanken mit Aborigines oder Basken verbinden, aber mit den Sorben?
Ich beschloss, mich mit dieser Thematik zu beschäftigen, zumal der Sachkundeunterricht im Land Berlin auch das Brandenburger Umland beinhaltet und damit den Spreewald. Dieses Biosphärenreservat ist eine Region, in der Sorben leben. Die Sorben sind eine ethnische Minderheit, da sie kein eigenes Mutterland haben. Das sorbische Volk ist eine von vier in Deutschland anerkannten nationalen Minderheiten (Sorben, Friesen, Dänen, Sinti und Roma). Die Rechte für die in Europa lebenden Minderheiten sind durch Konventionen der Europäischen Union festgeschrieben. Auch Deutschland hat diese Konventionen unterzeichnet. Die Minderheitenrechte der Sorben sind im Land Brandenburg und im Freistaat Sachsen in den jeweiligen Verfassungen verankert. Den Sorben wird garantiert, dass sie gleichberechtigte Staatsbürger sind, die auch ihre eigene Sprache, Kultur und nationale Identität pflegen dürfen. Desweiteren dürfen die sorbische Fahne mit den Farben blau-rot-weiß und die sorbische Hymne "Redna Luyca" gleichberechtigt verwendet werden.
Trotz dieser festgeschriebenen Rechte haben die Sorben mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. So wird die Stadt Hoyerswerda bis 2015 voraussichtlich eine Abnahme der Einwohner von 72.000 auf ca. 40.300 Einwohnern zu verzeichnen haben.
Ursachen dafür sind vor allem eine Überalterung der Bevölkerung und eine Abwanderung der jüngeren Bevölkerung. Die Lausitzer Region belegt in der Arbeitslosenstatistik in Deutschland Platz 3 (etwa 25%). 2001 streikte man beispielsweise in den sorbischen Schulen, da das Kultusministerium auf Grund von Schülerrückgang die 5. Klasse in Crostwitz schließen wollten. Die Sorben sahen damit die Erhaltung ihrer Kultur und Sprache bedroht. Bei der Diskussion um Minderheitenrechte ist aber die Sprache von ganz entscheidender Bedeutung. Problembehaftet ist auch das Thema Braunkohle. Einerseits werden ganze Dörfer umgesiedelt und müssen der Braunkohle Platz machen, andererseits bietet die Braunkohle Arbeitsplätze bzw. der Abbau von Arbeitsplätzen in diesem Industriezweig bedeutet wieder Arbeitslosigkeit.
Die räumliche Nähe der Sorben zu Berlin, aber auch die vielfältigen Traditionen und Alltagssituationen erschienen mir besonders geeignet, die Kinder für Minderheiten zu sensibilisieren.

Wer sind die Sorben und wo leben sie?
Zweisprachige Ortsschilder im sorbischen GebietDie Sorben (auch Wenden genannt) wurden 631 n. Chr. erstmals erwähnt. Sie sind ein Teil der Ureinwohner, die bereits über 1.000 Jahre im Gebiet zwischen Elbe und Oder zusammen mit den Deutschen leben. Heute bekennen sich etwa 60.000 Menschen zu ihrer sorbischen Identität. Die sorbische Muttersprache wird neben der deutschen gesprochen und an über 50 Schulen in Sachsen und Brandenburg gelehrt. Wenn man durch den östlichen Teil von Sachsen und den südlichen Teil Brandenburgs reist, wird man schon durch Aufschriften auf Ortsschildern und Wegweisern auf die Zweisprachigkeit aufmerksam.

Die Landschaft
Die Lausitz ist die Landschaft zwischen dem Spreewald und dem Zittauer Gebirge. Dieses Gebiet ist das Siedlungsgebiet der Sorben. Der Spreewald ist eine wiesen- und wasserreiche Niederung, die in Mitteleuropa einzigartig ist. Die Natur des Spreewaldes ist abhängig vom Wasser. Dörfer sind slawische Rundlingsdörfer und Reihensiedlungen. Vom 600 m hohen Rücken des Czorneboh geht der Blick über die Türme der tausendjährigen Stadt Bautzen in die Niederung, zu den Heidewäldern mit den Teichen der Karpfenzuchten, in die Flussauen von Elster, Spree und Neiße mit ihrem Sumpfland, der Luica der Sorben. Bautzen ist seit Jahrhunderten das politische und kulturelle Zentrum der Sorben.

Planung der Projektarbeit
Der Zeitpunkt für die Projektarbeit stand schnell fest. Da viele Bräuche und Traditionen der Sorben mit Festen verbunden sind und das Osterfest eine besondere Rolle spielt, wollte ich die Arbeit am Projekt unmittelbar vor den Osterferien beginnen.
Bereits im Februar hatte ich auf einem Elternabend die Eltern der Klasse informiert. Ich bat um Mithilfe bei der Materialsammlung. Die Schülerinnen und Schüler sammelten ebenfalls eifrig.
Die Domowina, der sorbische Dachverband, und zahlreiche Quellen im Internet waren dabei hilfreich.
Nun begann die konkrete Projektplanung. Ein Zeitraum von fünf Unterrichtstagen mit jeweils zwei bis drei Unterrichtsstunden bildeten den zeitlichen Rahmen. Ein Wandertag sollte sich daran anschließen.

Projektablauf
- Einstimmung, Motivation
Tafelbild zum Einstieg in die ThematikAm ersten Tag fanden die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Bilder unter der Überschrift "Sorben eine Minderheit in Deutschland" vor. Verschiedene Trachten, bunte Ostereier, ein Plakat zum Biosphärenreservat Spreewald und ein zweisprachiges Ortsschild waren zu sehen. Ich ermunterte die Schülerinnen und Schüler, ihre Gedanken zur Überschrift und zu den Bildern zu äußern. Durch die umfangreiche Materialsammlung hatten sich einige Schülerinnen und Schüler viel Wissen angelesen.
So stellten sie fest:
- dass die Sorben eine andere Sprache sprechen, eine slawische
- dass sie ganz in unserer Nähe wohnen,
- dass der Spreewald ein Gebiet ist, in dem Sorben leben,
- dass es Trachten gibt, besondere Traditionen und bunt verzierte Ostereier.

Nach dem Gruppengespräch habe ich die Kinder mit den Inhalten der Projektarbeit vertraut gemacht.
Mit Hilfe des Atlasses haben wir die Region, in der die Sorben leben, genau festgelegt.
Schülerinnen und Schüler beim Anfertigen des ProjektheftersFür die gesamte Woche sollte sich jede Schülerin bzw. jeder Schüler einen Projekthefter anlegen, in dem wichtige Informationen gesammelt wurden. Das Deckblatt war einheitlich mit einer bekannten sorbischen Sagenfigur, dem "Krabat", gestaltet. Als nächste Seite bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Landkarte, auf der das sorbische Gebiet genau eingegrenzt ist und mit einer Deutschlandkarte verglichen wird.
Selbstständig sollten sich an diesem Tag alle Schülerinnen und Schüler Informationen zur Geschichte und zur Landschaft der Sorben erarbeiten und diese aufschreiben. Dazu erhielten sie ein Arbeitsblatt mit einem kurzen Text.

- Feste, Bräuche, Leben der Sorben
Den nächsten Tag begann ich mit einem 45-minütigen Video.
Unter anderem konnte die Klasse aus folgenden Bereichen kurze Ausschnitte ansehen:
- einen sorbischen Sandmann,
- sorbischer Unterricht,
- ein Familienfest,
- eine sorbische Rundfunksendung/sorbische Moderation,
- Jugendliche beim Tanzen/Probleme sorbischer Jugendlicher im Land/Ausländerfeindlichkeit/Sorben beim Feiern,
- Volkstänze/Anprobe der Tracht,
- Braunkohleindustrie: Widerspruch zwischen den notwendigen Arbeitsplätzen und der damit verbundenen Beseitigung von Ortschaften.
Nach dem Film wurde ein Unterrichtsgespräch geführt. Dabei wurden wichtige Inhalte des Filmes noch einmal zusammengefasst.
Anschließend bekamen alle Gelegenheit, sich die gesammelten Materialien anzusehen. Dies war verbunden mit dem Auftrag, Informationen über Feste und Bräuche aufzuschreiben. Schülerinnen und Schüler, die mit ihrer Arbeit schneller fertig waren, durften auch interessante Fakten zu anderen Themen sammeln. Einige Schülerinnen und Schüler legten sich ein sorbisch-deutsches Wörterbuch an, andere fertigten einen Jahreskalender der sorbischen Feste.

- Ostereier in Wachstechnik und Dias
Schülerinnen uns Schüler beim Verzieren von Eiern in WachstechnikAuch am folgenden Tag begann ich mit einer Vorführung von Bildern. Diesmal war es eine Diaserie. Die Bilder waren speziell ausgewählt, so dass ich auf einzelne Schwerpunkte des Vortages noch einmal gezielt hinweisen konnte, so zum Beispiel auf die Zweisprachigkeit der Ortsschilder, Feste, Kleidung, Schmuck, Traditionen, aber auch Landwirtschaft und Industrie.
Ein kurzer Videoausschnitt zum Osterreiten sollte auf das nahende Osterfest einstimmen und bildete die Überleitung zur gemeinsamen Arbeit.
Wir wollten nämlich Ostereier in traditioneller Wachstechnik verzieren.
Da ich allein in der Klasse arbeitete, probierten immer sechs Schülerinnen und Schüler mit mir gemeinsam diese Technik aus. Leider reichte die Zeit nicht, die Eier fertig zu gestalten. Die Kinder bekamen aber einen Eindruck, wie kompliziert diese Technik ist, wie viel Fingerfertigkeit sie erfordert. Die Arbeit machte allen Spaß, man sollte aber versuchen, mehrere Erwachsene für diesen Tag zu gewinnen, die bei dieser Arbeit Unterstützung geben.

- Die Kunst des Eierschmückens
In der Lausitz sind drei Techniken beim Schmücken der Ostereier üblich.
Die Wachstechnik, das Bemalen der Eier mit Wachs. Sie wird am häufigsten angewandt. Die Kratztechnik ist im Raum Hoyerswerda und in der Niederlausitz verbreitet. Mit einem Nagel oder einem anderen spitzen, harten Gegenstand wird das Muster ins gefärbte Ei gekratzt. Diese Technik nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
Nur noch vereinzelt findet man die Ätztechnik. Dies hängt mit dem nicht ganz ungefährlichen Umgang mit Säure zusammen.

- Erstellen von Plakaten, Planung der Ausstellung
Ergebnisse der Gruppenarbeit zu den einzelnen Schwerpunkten wie Zweisprachigkeit ...Um alle bisher erarbeiteten Themen zusammenzufassen, aber auch das gesammelte Material anderen Kindern zugänglich zu machen, hatte ich als Schluss der Projektarbeit eine kleine Ausstellung geplant.
Die Themen für die Plakate wurden vorgegeben, um so eine thematische Ordnung der Ausstellung zu gewährleisten. Jeweils drei Schülerinnen und Schüler arbeiteten an einem Plakat. Sie durften sich ein Thema aussuchen.
Folgende Plakate wurden gestaltet:
- Rechte der Sorben als Minderheiten
- Landwirtschaft und Industrie
- Geschichte der Sorben
- Geographie
- Bräuche und Feste (1. Halbjahr)
- Bräuche und Feste (2. Halbjahr)
- Trachten
- Produkte aus dem Spreewald
- sorbisches Wörterbuch
- Sagen der Sorben
Die Plakate wurden von der Mehrheit der Klasse sehr ideenreich angefertigt. Einige wenige Schülerinnen und Schüler benötigten lange Zeit, um sich zu einigen, wie sie ihr Plakat gestalten wollten. Sie konnten das Plakat in den beiden Stunden nicht beenden. Sie zögerten aber auch nicht, zu Hause daran weiter zu arbeiten.
Um den Ausstellungsbesuchern einen inhaltlichen Eindruck zur gesamten Thematik zu geben, erhielt ein Schüler den Auftrag, einen Kurzvortrag zu erarbeiten.

- Ausstellung, Präsentation
Präsentation der ProjektergebnisseDie Themen der Plakate gliederten gleichzeitig die Ausstellung. Wir waren erstaunt, welchen Umfang die Ausstellung nach dem Aufbau hatte.
Sorbische KindertrachtInnerhalb der Projektwoche waren Eltern der Schülerinnen und Schüler, aber auch Kollegen bei der Materialsammlung behilflich. So konnten wir eine umfangreiche Produktsammlung mit Spreewaldgurken, Leinöl und Meerrettich, einen Miniaturspreewaldkahn mit Trachtenpuppe und sogar eine Kindertracht zeigen. Besonders interessant war auch eine sorbische Fibel, die einen Vergleich mit sinngleichen Texten einer deutschen Fibel erlaubte.

- Ablauf der Präsentation
Die Schülerinnen und Schüler hörten zu Beginn sorbische Musik. Anschließend erklärte ich ihnen das Anliegen unseres Projektes. Dann konnten alle den sorbischen Sandmann ausschnittsweise sehen. Der Kurzvortrag vermittelte die notwendigen theoretischen Fakten. Danach konnten sich die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung ansehen. Für die Beantwortung von Fragen stand aus jeder Arbeitsgruppe ein Kind bereit.

Zusammenfassung
Die gelungene Ausstellung erfüllte die Schülerinnen und Schüler mit Freude und Stolz. Die Woche wurde als vielseitig und interessant empfunden. Für einige Arbeiten hätte man sich sogar mehr Zeit nehmen können.
Erfahren hat die Klasse, dass es ein kleines Volk ganz in der Nähe gibt, welches eine eigene Sprache hat, eigene Traditionen, Sitten und Gebräuche. Sie haben die Bedeutung von Erhalt der Sprache und kulturelle Ereignisse für das Fortbestehen dieser Minderheit erkannt.
Sie setzten sich auch mit den Problemen und Schwierigkeiten der Menschen auseinander. Sie erfuhren, dass sowohl im Grundgesetz als auch in der Brandenburger und der Sächsischen Verfassung die Frage der Minderheit eindeutig geregelt ist.

Exkursionsfahrt
Im Bauernmuseum wird das Spinnen ausprobiertEinige Wochen später fuhren wir nach Schlepzig. Dieser Ort befindet sich in der näheren Umgebung von Berlin. Da viele Schülerinnen und Schüler noch nie im Spreewald waren, sollte die Thematik so noch einen anschaulichen Abschluss erhalten. Der Tag war sehr gelungen. Dies hatte ich vor allen Dingen auch der hervorragenden Mithilfe des dortigen Schullandheimes zu verdanken, die mich bei der Planung und Organisation dieses Tages unterstützten.
Im Dorf angekommen, entdeckten einige Schülerinnen und Schüler gleich die verschlungenen Schlangenköpfe am Giebel einiger Häuser. Diese hatten sie bereits beim Lichtbildervortrag gesehen und in den Sagen gefunden. Das Bauernmuseum gab einen lebhaften Eindruck vom Leben der Bevölkerung vor hundert Jahren. Die verschiedenen Haushaltsgeräte wurden erklärt. Ein besonderes Erlebnis war für alle, selbst einmal ein Spinnrad auszuprobieren oder ein Deckchen zu weben.
Abschluss bildete eine Kahnfahrt mit einem typischen Kahn, der gestakt wirdNach einem sehr guten Essen im Schullandheim Schlepzig wanderten wir zur Kahnanlegestelle. Während einer eineinhalbstündigen Fahrt lernten die Kinder das Biosphärenreservat näher kennen. Wir hatten das Glück, Libellen, Fischreiher, Störche, Greifvögel und typische Pflanzen sehen zu können. Wir erfuhren noch Besonderheiten zur Landwirtschaft. Zum Abschluss sahen wir uns noch eine kleine Ausstellung des Biosphärenreservats mit Wassertieren an.
Mit Bus und Bahn und vielen schönen Eindrücken fuhren wir am Abend wieder nach Hause.

Literatur und Medien
Die Sorben in Deutschland. Stiftung für das sorbische Volk, 3. überarbeitete Auflage, 1999
Die drei Schönen. Domowina-Verlag, Bautzen
Heimatkundliche Beiträge für den Landkreis Weißwasser/Oberlausitz, Heft 9, Weißwasser/ Oberlausitz, Landratsamt 1993
Dr. sc. SIEGMUND MUSIAT: Hexen zu Göda. Haus für sorbische Volkskultur Bautzen
Mit Krabat durch das Jahr: Kreisfreie Stadt Hoyerswerda, Amt für Wirtschaftsförderung und ländlicher Raum, Lausitzer Druck- und Verlagshaus GmbH
Sagen der Stadt Bautzen: Sorbisches Folklorezentrum beim Haus für sorbische Volkskultur, Druckerei der Domowina
NAA FIBLA. Domowina-Verlag GmbH, Bautzen 2001
Sorbische Kulturinformation Bautzen. Postplatz 2, 02526 Bautzen, Tel.: 0359142105
Sorbische Kulturinformation "Lodka", August-Bebel-Str. 82, 03046 Cottbus, Tel.: 0355791110
Internet:
http://www.sorben-wenden.de
http://www.spreewaldhof.de
Fernsehsendungen in sorbischer Sprache: RBB-Brandenburg

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Ausgabe 4/2004 von "Eine Welt in der Schule". Sie können diese Ausgabe jetzt herunterladen (2,0 MB).

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