Projekt "Eine Welt in der Schule"
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Anregungen für die Grundschule und Sekundarstufe 1

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Ein Projekt des Grundschulverbandes e.V.


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Von Rüsselsheim nach Nepal
Projektwoche in einem 2. Jahrgang
Renate Schellhaas
 
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Schulen im Arbeitsgebiet der UNICEF-Gruppe Rüsselsheim erhalten regelmäßig Informationen von UNICEF über Projektländer, Fortbildungsveranstaltungen, Ausstellungen. Sowohl über diese Informationen als auch über persönliche Verbindungen bekamen wir Kontakt zur Grundschule "Georg-Büchner-Schule". Die Georg-Büchner-Schule liegt in einem vor ca. 30 Jahren neu erbauten Stadtteil in Rüsselsheim mit vielen 4- bis 6-stöckigen Mietshäusern. Der Anteil der Kinder mit ausländischen Eltern ist sehr hoch. Die Kinder kommen aus ganz verschiedenen Kulturen; in unserer Projektgruppe war die Mehrzahl ausländischer Herkunft aus Marokko, der Türkei, Pakistan, aus Polen und Kurdistan.
Plakat zur ProjektwocheWir, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UNICEF-Arbeitsgruppe Rüsselsheim, die seit Jahren ehrenamtlich im Arbeitsfeld "Schulen" tätig sind, trafen uns zweimal vorab mit dem Vorbereitungskreis "Projektwoche" dieser Schule, um das inhaltliche Angebot, das Thema und später dann die Durchführung abzusprechen.
Dazu boten wir den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule drei Themenbereiche an
- Guatemala-Bildung (Mittelamerika)
- Malawi-Wasser (Afrika)
- Nepal-Bildung (Asien).
Die Planung und Durchführung des Projektes "Wir reisen von Rüsselsheim nach Nepal" im Rahmen des Themas der Schule "Wir sind Kinder einer Erde" lag bei den UNICEF-Mitarbeiterinnen.

Vorplanung
Die Motivation, das Land Nepal auszuwählen, lag zuallererst am Material, das UNICEF erstellt hatte und daran, dass das UNICEF- Bildungsprojekt "Bal Shiksha" in Nepal seit Jahren sehr erfolgreich arbeitet und vor allem Mädchen den Zugang zu einer Grundbildung ermöglicht. Zweiter Auswahlpunkt war gegeben durch die Planung der Projektgruppe an der Grundschule, die uns ermunterte, ein Land aus Asien auszuwählen, das im Gesamtbild des Themas der Schule "Wir sind Kinder einer Erde" noch fehlte.
Dabei hatten wir unter anderem folgende Zielsetzungen vor Augen:
- den Lebensalltag von Kindern in Nepal deutlich zu machen;
- den Besuch einer Schule als hohes Gut und Ziel zu verdeutlichen;
- handwerklich mit Kindern zum Thema zu arbeiten;
- mit den Kindern zum Thema zu singen;
- keinesfalls "das arme Kind in der Dritten Welt zu zeigen", sondern sozusagen von Kind zum Kind zu reisen, von hier nach da;
-über Land und Leute in Nepal kindgemäß zu informieren (wo liegt Nepal, wie wohnen die Menschen, was essen sie usw.).

Wir erstellten eine Grobplanung der einzelnen Tage in der Vorbereitung auf die Projektwoche:
1. Dias über Nepal (nicht durchgeführt)
2. Lebensalltag von Kindern in Nepal auf dem Lande anhand der Bildergeschichte AMBIKA und dem Vorleseheftchen "Bimla"
3. Papierschöpfen (Pulpe zum Schöpfen bereits vor der Projektwoche ansetzen!)
4. Spiele, Tänze, Lieder
5. Präsentation der Woche

Diese Grobplanung der einzelnen Schritte von Montag bis Freitag mit dem Kennenlernen des Landes, mit Geschichten über Kinder (Vorlesen), mit Singen und handwerklichem Arbeiten bis hin zum Präsentationstag am letzten Tag der Woche musste allerdings verändert werden, weil wir schon am ersten Tag erfuhren, dass Kinder aus unterschiedlichen Klassen und mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten nicht in der Lage waren, unseren vorgegebenen Tageszielen zu folgen.

Bildgeschichte "Ambika"

Titelseite der Bildgeschichte "Ambika"
Eine Seite aus der Bildgeschichte "Ambika"
Eine Seite aus der Bildgeschichte "Ambika"
Eine Seite aus der Bildgeschichte "Ambika"

Die Lerngruppe bestand aus 11 Jungen und 5 Mädchen aus vier zweiten Klassen der Grundschule. Die Kinder brachten sehr unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen mit.
Da die Gruppenzusammensetzung für alle neu war, legten wir Wert darauf, dass sich die Kinder kennen lernten. Wir lernten unsererseits die Gewohnheiten und Lieder der Kinder kennen, mit denen sie ihren Schulalltag beginnen und beenden. Im Laufe der Woche entwickelte sich eine Gemeinschaft, an der sich alle beteiligten. Wir achteten auf ein gutes Miteinander, auf Achtung voreinander und auf Pünktlichkeit!
Aus diesem Unterrichtsalltag heraus stellten wir uns Tag für Tag auf die unterschiedlichen Fähigkeiten in der Gruppe ein: z.B. kürzten wir die Zeiteinheiten für Vorlesen und Besprechen.Es zeigte sich, dass die meisten Kinder gerne malten und gut mit Farben umgehen konnten.
Deshalb setzen wir das Heft "Ambika", Bildergeschichte eines 12-jährigen Mädchens aus Nepal ein.
Die Bildgeschichte Ambika erzählt von einem nepalesischen Mädchen, das 12 Jahre alt ist und auf dem Lande lebt. Ihr größter Wunsch ist, endlich in eine Schule gehen zu dürfen wie ihr 9 Jahre alter Bruder. Ambika hilft der Mutter, sie sorgt fürs Wasserholen, sammelt Holz zum Kochen, hilft beim Wäschewaschen und Saubermachen, passt auf das Baby auf. Endlich darf sie die Schule besuchen, ihre täglichen Pflichten bleiben bestehen. Ambika lernt leicht und mit Freude.
Das Bilderbuch Ambika zeigt im DIN- A4-Format den Lebensalltag in Nepal in klarer und verständlicher Form ohne ins comichafte abzurutschen.
Die kurzen Bildunterschriften dienten der Informationsübermittlung und das Ausmalen der Identifikation mit dem Kind. Die ausgemalten Hefte wurden am Freitagnachmittag ausgestellt und von den Kindern mit nach Hause genommen.Den Informationsgehalt der zahlreichen Bilder aus Nepal konnten sich die Kinder mit Hilfe eines Arbeitsblattes "Quizfragen" besser aneignen. Damit alle Kinder ein gutes Arbeitsergebnis erzielten, füllten wir das Arbeitsblatt am Schluss gemeinsam aus.
Die Bildergeschichte Ambika, das Quizblatt, das Liedblatt, das Gedicht und selbstgemalte Bilder zur vorgelesenen Geschichte wurden von jedem Kind zu einer Arbeitsmappe zusammengeführt.

Papierschöpfen
Nepalesin beim PapierschöpfenMit dem Papierschöpfen fingen wir am Mittwoch an. Daran konnten sich jeweils 2 - 3 Kinder nach festgelegter Reihenfolge beteiligen.
UNICEF verkauft seit über 10 Jahren mit großem Erfolg handgeschöpftes Papier aus Nepal in seinem Grußkartenkatalog. Viele Familien auf dem Land leben von der Papierherstellung.
Papierschöpfen mit der Hand hat in Nepal eine tausendjährige Tradition.
So bot sich an, Papierschöpfen mit den Kindern einzuüben und ihnen zu zeigen, dass Kinder diese Arbeit tun können und dass in Nepal das Mithelfen selbstverständlich ist.
Papierschöpfen lässt sich mit Kindern gut durchführen, es macht allen Spaß und die Ergebnisse sind gut.
Weitere Freude macht den Kindern, das selbsthergestellte Papier zu eigenen Grußkarten zu gestalten, dann zu bemalen, zu bestempeln oder weiße Blätter einzulegen, Umschläge dazuzugeben und alles zu verkaufen.
Diese Arbeit machte allen Kindern große Freude und sie stellten sich dabei sehr geschickt an. Die zahlreich mitgebrachten Materialien wie Federn, getrocknete Blüten, Konfetti u.a. erzeugten eine schöne Abwechslung bei den hergestellten Karten und gefielen den Kindern sehr gut. Die handgeschöpften Karten wurden manchmal, auf Wunsch der Kinder mit Einlegeblättern versehen, die die Kinder nach eigenen Vorstellungen gestalteten. Die Kinder äußerten den Wunsch, einige Karten zu verkaufen und das Geld nach Nepal zu schicken, damit dort mehr Kinder in die Schule gehen können. Drei Kinder erklärten sich bereit, am Präsentationstag den Eltern und Besuchern das Papierschöpfen vorzuführen.

Kursanleitung Papierschöpfen

1) Rahmen bauen aus Leisten 3 x 2 cm, 4 x 36 cm, 4 x 13 cm
8 stabile Winkel (rostfrei) und 32 Holzschrauben (rostfrei), 1 Stück Fliegendraht (40 x 20 cm, Holzleim, Schraubzwingen, Tacker, Schraubenzieher, Handbohrer
Der Rahmen besteht aus
a) dem Rahmen mit Fliegendraht und
b) dem Rahmen, der dem Papier Form gibt.
Altpapier in heißem Wasser 2 Tage vor dem Schöpfen einweichen
(Eimer, Wanne)
2) oder Zellulose/Eierkartons in heißem/warmem Wasser einweichen, d.h. gut zerreißen, alle
Fasern auflösen.

Ergebnis der Arbeit

Nach dem Einweichen die Pulpe mit dem Stabmixer gut durcharbeiten, bis ein gleichmäßiger Brei entsteht.
In eine Wanne, aus der dann geschöpft wird, Wasser geben und dieses Wasser mit der Pulpe (5 - 6 Hände voll) anreichern.
Das Wasser, gemischt mit Pulpe, soll ca. 30 - 40 cm hoch in der Wanne stehen, damit der Rahmen gut getaucht und damit gut geschöpft werden kann.
Ist das geschöpfte Papier zu dick = Wasser zugeben
Ist das geschöpfte Papier zu dünn = Pulpe zugeben
Der Schöpfmasse kann Farbe (Batikfarbe oder Abtönfarbe) zugegeben werden. Außerdem können Federn, Konfetti, Pflanzensamen, Bast, Blüten u.a.m. dem geschöpften Papier zugegeben werden.
Die geschöpfte Masse (im Rahmen) abtropfen lassen, oberen Randrahmen entfernen und auf eine alte Wolldecke streichen. Bedecken und danach auf Zeitungspapier übertragen. Trocknen lassen.

Materialien:
Pulpe, Wasser, Bottiche, Rahmen, alte Wolldecke in der Größe der Rahmen, Zeitungen

Nepalesische Hüte basteln und sich Verkleiden
Die hergestellten Hüte werden aufgesetztFür die Hüte verwendeten wir Tonpapierstreifen. Für das Bemalen der Streifen gaben wir einfache nepalesische Muster vor. Nach dem Bemalen wurden die Papierstreifen den Kopfgrößen der Kinder angepasst und mit Heftklammern zusammengefasst.
Aus den mitgebrachten Stoffen entstanden Saris und Schärpen für jedes Kind.
Im Schlusskreis am Freitagmorgen konnten wir die einzelnen Elemente zusammenführen: das Nepallied, die Kostüme und die Begrüßungsgeste (Namaste, d.h. Viel Glück und Guten Abend oder Guten Morgen) und den Tanz der Wochentage.
Im Ambika-Bilderbuch sahen die Kinder, wie Kinder, Frauen und Männer in Nepal gekleidet sind, beim Vorlesen hörten sie, dass die Menschen in Nepal sich anders kleiden als wir. So entstand die Idee, sich zu verkleiden. Mit Stoffen konnten "Saris" gebunden werden, einige Jungen legten aus den Stoffen Schärpen um, Hüte für alle Kinder, Jungen wie Mädchen, wurden gebastelt!

Präsentationstag
Für den Nachmittag des Präsentationstages wurden Kinder bestimmt, die den Verkauf der Karten übernahmen.
Der Schwerpunkt unserer Präsentation lag im Zeigen der selbstgeschöpften Karten, dem Zeigen der ausgemalten Bildgeschichte Ambika, den Kinderzeichnungen zur Reise nach Nepal.
Auf der Bühne sangen die Kinder in ihren Kostümen das Nepallied.
Der Klassenraum wurde von vielen Müttern besucht, die Kinder zeigten das Papierschöpfen, verkauften ihre Karten.

Rückblick
Über das Ausmalen des Ambika-Buches, das wir für alle Kinder im DIN-A4-Format kopierten, konnten die Kinder einen tiefen Eindruck in die Lebensweise von Kindern in Nepal gewinnen. Das hatten wir in der Vorbereitungsphase nicht unbedingt so eingeschätzt. Einige Bilder aus dem Ambika-Buch kopierten wir auf das Format DIN A3 oder 2 und hängten die Bilder neben die Weltkarte und Fotos aus Nepal auf.
Ungefähr die Hälfte der Kinder war kaum in der Lage, länger als 2 - 3 Minuten zuzuhören und eigenständig zu arbeiten.
Unsere Zielsetzung, Kindern etwas vom Alltag in Nepal deutlich zu machen, blieb sicher hinter unseren Erwartungen zurück, den Kindern hat vor allem das Singen, Spielen, Tanzen, das Malen und Basteln, das Papierschöpfen großen Spaß gemacht.
Im handwerklichen Arbeiten gewannen wir eine direkte Beziehung zu den Kindern, dabei fiel uns auf, dass wenige Kinder ordentlich und gewissenhaft mit Farben, Papier, Stiften, Kleber und anderen Dingen umgehen konnten. Auch das Aufräumen und Saubermachen des Arbeitsplatzes schien einigen fremd zu sein.
Beim Papierschöpfen, das große Freude und Begeisterung weckte, blieben die meisten Kinder hinter ihren eigenen Vorstellungen zurück, weil sie schluderig und unordentlich arbeiteten.
Besser wäre gewesen, immer nur ein Kind schöpfen, ausdrücken und später abziehen zu lassen. Aus Zeitgründen war uns das nicht möglich.
Die von den Kindern mitgebrachten Rituale dienten einer gedeihlichen Vormittagsgestaltung. Das erkannten wir ganz schnell und führten schon am ersten Tag ein festes Ritual zu Beginn und zum Ende des Tages ein. Die Kinder aus den Klassen, denen das Anfangs- und Schlusslied fremd war, übernahmen es gerne. Im Ritual fanden sich alle Zuhause, es sorgte für Ruhe und Gelassenheit.
Einige Kinder waren auffällig, konnten sich kaum konzentrieren, vor allem Jungen. Durch persönliches Eingehen und Beschäftigen gelang es uns, die Kinder immer wieder neu in die Gruppe hineinzugliedern. Hier war es ein Vorteil, dass wir zu zweit im Projekt arbeiteten. Ein, zwei Kindern konnten wir nicht gerecht werden, die sehr interessiert und voll beim Thema waren. Das hat uns betrübt!
Eine Woche vollen Einsatz in einer Grundschule bedeutet für schulische Laien eine Höchstleistung. Während der Projektzeit blieb keine Zeit für stille Arbeit oder ein kurzfristiges Zurückziehen, auch die Nachmittage dienten der Vorbereitung. Fast alle im Anhang erwähnten Materialien mussten von uns aufbereitet, also auf die Kinder zugeschnitten werden, oft während der Projektwoche an den Nachmittagen.
Die Dankbarkeit der Mütter am Präsentationstag, allein ihr Kommen und Schauen, das hat uns für einige Mühe entschädigt und zeigte uns, wie wichtig neben den Inhalten das Miteinanderumgehen und das Eingehen auf die Kinder ist.
Somit haben wir unser Ziel erreicht, mit den Kindern nach Nepal zu verreisen. Was jeder von seiner Reise zu erzählen hat, wird unterschiedlich sein, angekommen sind wir alle!

Literatur und Medien
MIlJUL: Materalienmappe Nepal. Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, PF 1161,
35419 Lich und UNICEF Köln
UNICEF: AMBIKA - Bildergeschichte Nepal. Köln, o.J.
UNICEF: Ideenmappe. Köln, o.J.
UNICEF: Nepal-Aktionsmappe. Köln o.J.
UNICEF: Nepal-Plakate - Fotoausstellung. Köln
UNICEF: Projektinformation - Bal Shiksha, außerschulische Bildung in Nepal. Köln 4/98
UNICEF: Später werde ich Künstlerin - Bimla aus Nepal. Köln 1995
UNICEF: Spiele rund um die Welt. Köln 1996

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Ausgabe 4/2002 von "Eine Welt in der Schule". Sie können diese Ausgabe jetzt herunterladen (1,8 MB).

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