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Wie zu fast allen Bereichen existieren heutzutage auch
zum Themenfeld "Religionen" unzählige Webseiten. Unter
den Schlagwörtern "Religionen" und "Weltreligionen"
verweist die Suchmaschine Google (www.google.de)
derzeit auf ca. 690.000 bzw. 93.000 Webseiten. Selbst mit den Zusätzen
"Schule" und "Unterricht" verbleiben noch 10.000
bis 30.000 Seiten.
Um erste Recherchearbeiten zu erleichtern und um einen Anfang dafür
zu haben, in die Welt der Religionen virtuell einzutauchen, sind hier
einige Seiten kurz vorgestellt, die als "Startseiten" gut
geeignet sind.
Unterricht
Unbedingt
empfehlenswert ist die Seite von lehrer-online. Unter http://www.lehrer-online.de/religionsunterricht.php findet man dort fächerübergreifende und thematisch geordnete
Unterrichtseinheiten und -anregungen zum Einsatz der digitalen Medien im
Fach Religion/Ethik. Zwar richtet sich diese Seite vornehmlich an Lehrerinnen
und Lehrer der Sekundarstufe, aber auch Lehrkräfte aus dem Grundschulbereich
können gelegentlich davon profitieren.
Unterteilt wird bei lehrer-online das Thema Religion/Ethik in die Menüpunkte
- Unterrichtseinheiten
- Didaktik
- Fachmedien
- Linksammlung
- Fachforum Religion-Ethik
Unter dem Punkt "Unterrichtseinheiten" erscheinen dann
die weiteren Menüpunkte
- Bibel
- Christlicher Glaube & Weltdeutung
- Kirchengeschichte
- Interreligiöses Leben
- Brauchtum & Feste
- Ethik
Auf dieser Seite wird das Thema "Religion" nicht auf die
Weltreligionen verengt oder gar nur die christliche Glaubenslehre
dargestellt. Ethische Fragestellungen, die nicht an Konfessionen
gekoppelt sind, und Fragestellungen, die uns einen Blick über den
Tellerrand erlauben, tauchen auf dieser Seite zahlreich auf.
Zu all diesen Punkten gibt es dann Unterrichtsanregungen oder Unterrichtseinheiten.
Didaktische Hinweise, Medienempfehlungen und umfangreiche Linktipps
runden die Webseite ab.
Die "Informationsplattform Religion" (http://www.religion-online.info/home.html),
die vom Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienst e.V.
REMID betrieben und im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für
Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit
und Antisemitismus" gefördert wird, stellt Informationen über
Religionen in Deutschland zur Verfügung.
Als Ziel hat sich die Informationsplattform gestellt, einen Beitrag
zu leisten, "Fremdenfeindlichkeit zu überwinden, Vorurteile
gegenüber Religionen abzubauen und die individuelle Kompetenz in
der Auseinandersetzung mit Religionen zu erhöhen". Die Zielgruppe
sind u.a. Multiplikatoren in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung.
Dazu bietet der Internetauftritt der Informationsplattform einiges:
Basiswissen durch Kurzinformationen und Kommentare, Kommentierte Links
sowie ein Newsletter als zusätzliche Informationsquelle sind sehr
gut nutzbar.
Weitere Surftipps
Der Name der Webseite "Religionen in Hannover" (http://www.religionen-in-hannover.de/)
basiert auf einer gleichnamigen Broschüre (Herausgeber: Weltkonferenz
der Religionen für den Frieden - WCRP/Hannover und Aktionskreis
der Religionen für den Frieden), die mittlerweile vergriffen ist.
Zuerst hat man den Eindruck, eine Seite mit regionalem Bezug aufgerufen
zu haben. Doch beim genauen Hinsehen erkennt man, dass der Inhalt eine
darüber hinausgehende Relevanz besitzt. Auf der Seite kann man
etwas über die religiösen Symbole, den Davidstern (Judentum),
das Christusmonogramm (Christentum), den Halbmond (Islam), den Stern
(Bahai), das OM-Symbol (Hinduismus) und das Rad der Lehre (Buddhismus),
erfahren. Darüber hinaus enthält sie Informationen über
Religionen
- das Judentum
- das Christentum (Katholische Kirchen, Evangelische Kirchen, Orthodoxe
Kirchen)
- den Islam
- den Bahai
- den Hinduismus
- den Buddhismus
Ist man interessiert an den Festen der verschiedenen
Religionen, sollte die Seite http://www.feste-der-religionen.de/ zu Rate gezogen werden. Dort kann im Festkalender nachgesehen und Informationen
über die Feste von A wie Aschura bis W wie Walpurgisnacht abgerufen
werden. Außerdem erfährt der Nutzer noch einiges über
biografische Feste. In dem Untermenü "Übersichten"
gibt es auch Links zu den Festen Afrikas und den Festen Asiens!
Zum
Schluss noch etwas Philosophisches: "In
diesen finsteren Zeiten ist die Moral schwer zu finden. Oder gibt es
sie gar nicht mehr? Kann man heute noch nach allgemeingültigen
Grundsätzen leben?
Wer glaubt noch an Politiker, an den Staat oder an die Kirche? Wer lebt
noch moralisch, betrügt nicht und hinterzieht keine Steuern?
Die Zeit ist reif für eine neue Diskussion über die Moral
des 21. Jahrhunderts! Wir wollen alte Thesen wieder ans Licht holen,
Fragen stellen, denken und philosophieren!"
Mit diesen einleitenden Sätzen beginnt die Seite NeueMoral.de (http://www.neuemoral.de/).
Relativ losgelöst von religiösen Inhalten kann man sich auf
der Webseite mit ethischen Fragestellungen auseinander setzen.

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