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Unter der Überschrift "Welche Vorstellungen haben Kinder
und Jugendliche von fremden Kulturen?" fand im Frühjahr
2004 in Wolfsburg eine Tagung des Projekts "Eine Welt in der
Schule" statt.
Ziel der Tagung war, sich mit den Ursprüngen des Projekts und
den damit verbundenen Fragen zu beschäftigen: "Welche Urteile
und Werte haben Kinder gegenüber Menschen aus fremden Ländern?
Ab wann bilden sich diese Urteile? Wie können wir den negativen
Einstellungen entgegenwirken?" (vgl. SCHMITT, RUDOLF: Kinder
und Ausländer. Einstellungsänderung durch Rollenspiel -
eine empirische Untersuchung. Westermann, Braunschweig 1979). Die
Ergebnisse der damaligen Untersuchung führten vor nunmehr 25
Jahren zur Gründung des Projektes "Eine Welt in der Schule"
(damals: Dritte Welt in der Grundschule) und zur Entwicklung von didaktisch-methodischen
Kriterien zum Lernbereich "Eine Welt".
Wie aber urteilen Kinder und Jugendliche heute? Welche Werte, Einschätzungen
und (Vor-)Urteile bilden die Grundlage für ihr Verhalten gegenüber
Menschen aus anderen Ländern und Kulturen? Ist die Toleranz gestiegen,
weil die Präsenz dieser Menschen in unserem Alltag selbstverständlicher
ist? Oder wächst sogar die Intoleranz wegen der zunehmenden Vielfalt
von Werten und Orientierungen, denen sich die Kinder und Jugendlichen
ausgesetzt sehen?
Auf der Tagung überlegten wir gemeinsam, wie wir die aktuellen
Einstellungen und Werte von Kindern und Jugendlichen gegenüber
fremden Kulturen herausfinden können. Wir sahen uns daher unterschiedliche
Tests für Kinder und Jugendliche vom Grundschulalter bis hin
zur Mittelstufe an und entwickelten darüber hinaus eigene Fragebögen
und Tests, ging es uns bei der Entwicklung doch auch in erster Linie
darum, eine empirisch auswertbare Fragestellung zu entwickeln, die
von Lehrkräften ohne großen Aufwand durchgeführt und
ausgewertet werden kann.
Auf der Tagung kamen unterschiedliche Satzergänzungstests und
Profiltests sowie Fragebögen zur Bewertung von Ängsten bei
Schülerinnen und Schülern zustande (s. Abb. 1-3). Die Tests
wurden von den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern bereits nach kurzer
Zeit bei ihren Schülerinnen und Schülern eingesetzt.
Zu allen Tests fand eine erste kurze Auswertung statt. Dabei kristallisierte
sich sehr schnell heraus, dass vor allem das Arbeiten mit einem Profiltest
von den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern als sehr vielversprechend
bewertet wird. Die Vorteile des Tests sind neben der für uns
wichtigen Fragestellung u. a.:
- der einfache Untersuchungsaufbau,
- der geringe Zeitumfang,
- die Möglichkeit einer einfachen Auswertung.
Das Polaritätenprofil
Unser Profiltest stellt eine Weiterentwicklung eines Tests von KATTMANN
dar (vgl. KATTMANN, ULRICH: Die Einstellung elfjähriger Schüler
zu Menschen fremder Rassen - Empirische Untersuchungen und didaktische
Konsequenzen. In: BECKMANN, HANS-KARL u. a. (Hrsg.): Westermanns Pädagogische
Beiträge. Heft 5/Mai 1974, S. 255-264), welcher bereits Anfang
der 70er Jahre eingesetzt wurde. Dort weist KATTMANN nach, dass 10-
bis 11-jährige Schülerinnen und Schüler negative Vorurteile
gegenüber "Negern" besitzen und dass die Einstellung
der Schülerinnen und Schüler gegenüber "Negern"
durch die Durchführung der vierstündigen Unterrichtseinheit
"DER Mensch und DIE Tiere" (vgl. a. a. O.) verbessert werden
(s. Abb. 4).
Wir möchten den Test jedoch nicht unverändert einsetzen,
da sich unsere Fragestellung von der damaligen Untersuchung unterscheidet.
Ging es bei KATTMANN noch um "Rassenfragen im Biologieunterricht"
und in der Konsequenz um die Aufgaben für die Biologiedidaktik
(vgl. a. a. O.), möchten wir uns inhaltlich nicht auf die Ermittlung
von "Rassen"-Vorurteilen begrenzen, sondern sehen die Begrifflichkeit
mittlerweile weiter gefasst (siehe "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"
in dem Beitrag von RUDOLF SCHMITT ("Deutschland
und die 'Eine Welt'"), und ordnen unsere Aufgabe
auch nicht einer einzelnen Fachdidaktik zu.
Eigenschaftszuordnung und Vorurteil
Bei HAUBRICH heißt es: "Um handlungsfähig
zu werden, bilden ... alle Menschen (Anmerkung d. Verf.) ... vereinfachte Bilder, die je nach Verwertung
zu Freund- oder Feindbildern, Images, Stereotypen oder Vorurteilen
werden können" (HAUBRICH, HARTWIG: Selbst- und Fremdbilder
im Geographieunterricht. In: geographie heute: Selbstbilder - Fremdbilder.
Heft 223, September 2004, S. 2). Und weiter: "Vorurteile
immunisieren gegenüber Realität. Sie schreiben Menschen
und Kulturen Eigenschaften zu, die mit der Wirklichkeit nichts zu
tun haben. Ignoranz und Unbelehrbarkeit kennzeichnen Menschen mit
Vorurteilen" (HAUBRICH 2004: a. a. O., S. 4). Auch und
vielleicht gerade in unserer medial geprägten Welt, in der wir
uns rund um die Uhr mit "vermeintlich objektiven" Informationen
aus der Presse, den TV-Kanälen und dem Internet versorgen können,
laufen wir Gefahr, "alte" Stereotypen und Vorurteile beizubehalten
und "neue" aufzubauen. Dies ist natürlich in der Schule
genauso wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen der Fall. "Deshalb
müssen Geographielehrer (dies gilt natürlich für
alle Lehrkräfte - Anmerkung d. Verf.) außerordentlich
sensibel die Begegnung mit fremden Ländern und Völkern ermöglichen
und die schwierige Aufgabe angehen, Stereotypen der Fremde und den
Fremden gegenüber aufzulösen" (HAUBRICH 2004:
a. a. O., S. 4).
Die Ausgangshypothese unserer Untersuchung lautet, dass die Schülerinnen
und Schüler negative Vorurteile gegenüber bestimmten geografisch
verorteten Bevölkerungsgruppen bzw. Nationalitäten besitzen,
die sich anhand der Zuordnung bestimmter Eigenschaften wie altmodisch,
schmutzig, hässlich, dumm, uncool usw. erkennen lassen. Vermutlich
werden Vorurteile den meisten Gruppen - natürlich in unterschiedlicher
Intensität - zugeordnet. Bei sehr vielen Personen, auch bei einem
beträchtlichen Teil der Lehrkräfte, wird "Afrika"
noch immer recht undifferenziert als national-ethnisches Konglomerat
und nicht als Kontinent mit einzelnen Nationalstaaten, die sich gesellschaftlich
und vom kulturellen Kontext her zum Teil erheblich voneinander unterscheiden,
gesehen. In einer ersten Phase möchten wir daher die Einstellungen
gegenüber dem "dunklen" Kontinent untersuchen. Konkret
bedeutet dies: Bei einer vergleichenden Durchführung des Profiltests
mit den Gruppen "Deutsche", "US-Amerikaner" und
"Afrikaner" erwarten wir, dass die "Afrikaner"
bei der Eigenschaftszuordnung eindeutig am schlechtesten abschneiden.
Versehen mit einigen wenigen biographischen Fragen, die uns u. a.
Hinweise über den Migrationshintergrund der Kinder ermöglichen,
können die Schülerinnen und Schüler zwischen 26 entgegengesetzten
Eigenschaftswörtern (Polaritäten) wählen (Abb.
3). Auf dem Fragebogen müssen sie entsprechend ihrem Fremdbild
der jeweiligen Gruppe eine Eigenschaft zuordnen.
Damit der Grad der Beeinflussung möglichst gering bleibt und
die Schülerinnen und Schüler bei der Erhebung keine "gewünschten
Antworten" liefern, sollten sie die Befragung nicht in Verbindung
mit einer Erhebung von Einstellungen bzw. Einstellungsveränderungen
bringen. Deshalb sollen sie während des gesamten Ablaufs nicht
auf das Ziel der Untersuchung hingewiesen werden. Lediglich ein kurzer
Hinweis am Anfang der Durchführung, der Bezug nimmt auf Forschungsarbeiten
an der Universität Bremen, soll ihnen gegenüber gegeben
werden. Es folgt eine Einführung in den Test anhand eines Beispiels,
bevor die Tests nach folgendem Schema durchgeführt werden:
Durchführung des Profiltests 1: "Stell
dir einen Deutschen vor."
Eine Woche Pause
Durchführung des Profiltests 2: "Stell
dir einen Afrikaner vor."
Eine Woche Pause
Durchführung des Profiltests 3: "Stell
dir einen US-Amerikaner vor." |
Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Tests soll verhindern,
dass die Kinder und Jugendlichen sich an die Angaben des zuvor ausgefüllten
Bogens erinnern können. Soweit möglich soll die Zuordnung
auf die Eigenschaften jeweils ohne Bezug zu der vorhergehenden Befragung
erfolgen.
Nach der Durchführung der drei Profiltests ist bereits eine Auswertung
möglich. Je nachdem, welche Eigenschaft der Proband angekreuzt
hat, wird der Wert 1 (sehr altmodisch) bis 7 (sehr modisch) dafür
festgehalten (siehe nebenstehende Tabelle 1).
Tabelle 1: Auswertung des Profiltests
Die Summe der Werte dividiert durch die Anzahl der Probanden ergibt
den Erhebungswert für eine Eigenschaft, der dann auch grafisch
in die Tabelle eingetragen werden kann. Werden mehrere Eigenschaften
in die Tabelle grafisch übertragen, ergibt sich ohne allzu großen
Aufwand ein sehr aussagekräftiges Polaritätenprofil (über
statistische Verfahren lassen sich in der Folge dann sogar Korrelationen
über die Ähnlichkeiten der Profile und damit über Zusammenhänge
zwischen Begriffen wie "Deutscher", "Afrikaner",
"US-Amerikaner", "Modernität", "Schmutz",
"Schönheit", "Klugheit" oder "Coolness"
ausdrücken).
Erste Rückmeldungen, die bei uns gegenwärtig eingehen, lassen
uns hoffen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ein wirksames und
von vielen Lehrkräften einfach im Unterricht einzusetzendes Instrumentarium
bei der Messung von Einstellungen bzw. Einstellungsveränderungen
zu entwickeln. Bereits auf der Basis von einer kleinen Schülerpopulation
wird - wie aus Abbildung
5 hervorgeht - ersichtlich, dass "dem" Afrikaner auch
heutzutage noch negative Eigenschaften zugeschrieben werden. Ohne
die Aussagekraft der einzelnen Werte überschätzen zu wollen,
ist die Tendenz eindeutig: Gegenüber einem "Deutschen"
und einem "US-Amerikaner" wird ein "Afrikaner"
als mehr oder weniger altmodischer, schmutziger, gewalttätiger,
hässlicher, uncooler, kranker, unpünktlicher und ärmer
apostrophiert.
Der Unterrichtsimpuls
Nun ist es allerdings so, dass wir nicht beim bloßen Konstatieren
von Vorurteilen oder dergleichen stehen bleiben möchten. Die
Kinder und Jugendlichen in unseren Klassen waren immer Ausgangspunkt
für alle unsere Unterrichtsbeispiele zum Themenbereich "Eine
Welt". Sie sind unsere Zielgruppe und ihnen wollen wir zu einer
selbstbewussten und toleranten Haltung gegenüber Menschen aus
fremden Ländern verhelfen.
Aus diesem Grund haben wir uns auf zwei Folgetagungen überlegt,
wie wir den erwarteten negativen Vorurteilen begegnen. Es wurde ein
mindestens 6-stündiger, fächerübergreifender Unterrichtsimpuls
entwickelt, der uns auf dem o. g. Weg zur Einstellungsveränderung
hoffentlich ein Stück nach vorn bringt.
Beginnend mit einem gestalterisch orientierten Einstieg, der mit dem
Buch "Papa, was ist ein Fremder?" (JELLOUN, TAHAR BEN: Papa,
was ist ein Fremder? Hamburg 2000) korrespondiert, folgen zwei inhaltliche
Impulse (eine Fotoserie und ein Videofilm), die die Eigenschaftszuordnung
hinterfragen, bevor mit Hilfe eines Rollenspiels noch einmal das "Vorurteil"
selbst thematisiert wird.
Wir haben uns dafür entschieden nicht "Gesamt-Afrika"
zu thematisieren, weil es dem unstrukturierten, undifferenzierten
Afrikabild eher Vorschub leistet. Inhaltlich haben wir uns auf das
afrikanische Land "Ghana" begrenzt. Der westafrikanische
Staat Ghana bot sich aus pragmatischen Gründen einfach an, weil
es recht viel Material mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Ghana gibt.
Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass dort die gesellschaftlichen
und politischen Rahmenbedingungen verhältnismäßig
stabil sind.
Die Materialien für diesen Unterrichtsimpuls haben wir mittlerweile
im Projekt zusammengestellt und erste Erprobungen finden bereits statt.
Geplanter Unterrichtsimpuls |
| 1.
Std. |
Einstieg:
Plakat/Folie mit Strichmännchen aus "Papa, was ist ein
Fremder?"
S. kolorieren auf DIN-A3-Papier mit Wasserfarben die Strichmännchen
Anschließende Diskussion |
| 2.
Std. |
Sichtung
weiterer Buchillustrationen mit gleichzeitiger Besprechung
Textpassage aus "Papa, was ist ein Fremder?" (S. 12
untere Hälfte)
S. lesen/besprechen die Textpassage/Tafelanschrieb der Schlüsselbegriffe
(Was ist anders)
Textpassage mit Illustration aus "Papa, was ist ein Fremder?"
(S. 16/17)
S. lesen/besprechen die Textpassage und spielen eine Situation
nach |
| 3./4.
Std. |
Inhaltlicher
Impuls, der Einschätzungen zum Thema "Afrikaner"
hinterfragt. Grob gesagt soll die Zuordnung zu den Eigenschaften
altmodisch, schmutzig, hässlich, dumm, uncool, krank, unpünktlich
sowie arm korrigiert werden.
3 Fotos (je 1 aus Deutschland/USA/Ghana) zu folgenden Themen:
- Städte
- Persönlichkeiten (z.B. Politik)
- Sportler/Popstar/Model
- Schulräume
- Kinder
- Krankenhaus/-station
- Landschaft
S. sollen auf einer Weltkarte die Fotos einordnen. Da jedes Kind/jeder
Jugendliche "sein" Vorurteil hat, geschieht dies in
Einzelarbeit. Mit Hilfe eines Fotobogens, auf dem die Fotos verkleinert
wiedergegeben sind, werden die Bilder einer Weltkarte zugeordnet.
Dazugehörige Bildunterschriften werden nachgereicht. Mit
Hilfe dieser Bildunterschriften sollen die falsch zugeordneten
Fotos korrigiert werden. |
| 5.
Std. |
Inhaltlicher
Impuls, der eine Identifikation bzw. emotionale Nähe mit
Afrika zulässt.
Die S. sehen sich einen Film über ein Mädchen aus Ghana
("Africa's
Child: Linda - Child from Ghana" - dt. Version/15. Min./SWR
Funkhaus Baden-Baden, FS Wissenschaft und Bildung, Redaktion Schulfernsehen,
76522 Baden-Baden) an.
Über ein anschließendes S.-L.-Gespräch wird das
Gesehene noch einmal reflektiert. Ebenso wie im vorhergehenden
Impuls soll die Zuordnung zu den Eigenschaften altmodisch, schmutzig, ... korrigiert werden. Es ist nicht die Intention des Unterrichtsimpulses
über Probleme wie Bevölkerungswachstum, Hunger und Verstädterung
aufzuklären, sondern es soll das einseitige Bild der Kinder
und Jugendlichen vom Leben in Afrika/Ghana zurechtgerückt
werden.
Deutlich gemacht werden kann u. a.:
- Afrika/Ghana ist nicht altmodisch, wie die Bilder von Accra
zeigen.
- Linda ist weder schmutzig, hässlich, dumm noch uncool oder
krank, ...
- In der Schule wird viel auf Disziplin geachtet.
und vieles mehr! |
| 6.
Std. |
Umsetzung/Anwendung
der "erfahrenen" Informationen.
Die S. beschäftigen sich mit der Kurzgeschichte "Spaghetti
für zwei" von Federica de Cesco. Sie führen es
als Rollenspiel auf.
Die inhaltliche Auseinandersetzung kann natürlich in unterschiedlicher
Intensität durchgeführt werden.
Sollte ein größeres Zeitbudget zur Verfügung stehen,
so ist es in diesem Zusammenhang z. B. möglich einen Fotoroman
dazu zu entwickeln oder einen Videofilm darüber zu drehen. |
Die Weiterarbeit
Um den Test auszuwerten, d. h. den unterstellten Veränderungsprozess
überprüfen, den Unterrichtsimpuls ggf. anpassen und die
Ergebnisse dokumentieren zu können, setzt dies einen zusätzlichen
Testdurchlauf (sowie die Einbeziehung von Kontrollgruppen) voraus.
Aus diesem Grund ist nach der Durchführung des Profiltests 3
(Stell dir einen US-Amerikaner vor) eine erneute Testdurchführung
geplant.
Durchführung des Profiltests 3: "Stell
dir einen US-Amerikaner vor."
Zwei Wochen Pause
Durchführung des
Unterrichtsimpulses (je nach Stundenzahl
ca. 3 bis 4 Wochen)
Vier Wochen Pause
Durchführung des Profiltests 4: "Stell
dir einen Deutschen vor."
Eine Woche Pause
Durchführung des Profiltests 5: "Stell
dir einen Afrikaner vor."
Eine Woche Pause
Durchführung des Profiltests 6: "Stell
dir einen US-Amerikaner vor."
Für einige Gruppen erneute Testdurchführung
nach mindestens 6 Monaten. |
Eingesetzt wurde der Profiltest bisher in verschiedenen Jahrgangsstufen
der Sekundarstufe I. Bei der Planung des Unterrichtsimpulses hatten
wir die 6. Jahrgangsstufe vor Augen. Die an der Erstellung beteiligten
Lehrerinnen und Lehrer sind aber der Ansicht, dass er auch in den
benachbarten Jahrgangsstufen eingesetzt werden kann. Daher wird der
Profiltest und der Unterrichtsimpuls zukünftig in den Klassenstufen
5 bis 10 erprobt, allerdings mit einer Einschränkung: Da nach
unseren bisherigen Erfahrungen die Schülerinnen und vor allem
die Schüler im 8. Jahrgang aufgrund der Pubertät häufig
nicht ernsthaft an den Test herangehen, sollte der Test je nach Lerngruppe
vom Ende des 7. bis zum Anfang des 9. Schuljahres nicht eingesetzt
werden.
An der Mitarbeit interessierte Personen können sich beim Projekt
"Eine Welt in der Schule" melden.

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